BUND Gießen informierte über Amphibien und ihre Lebensräume im BUND-Garten in der Lahnaue

22. Juni 2026 | BUND, Artenschutz

Der BUND Kreisverband Gießen begrüßte am Samstag den 13. Juni 2026 zehn interessierte Erwachsene und Kinder auf seiner Biotopentwicklungsfläche, dem „BUND-Naturgarten“ in der Lahnaue bei Heuchelheim. Die Besucher*innen konnten die verschiedenen Biotope wie etwa die Gartenteiche, die Trockenmauer, die „Eidechsenburg“ und das „Insektenhotel“ in Augenschein nehmen...

Auch die Regenbewässerung für Obstbäume, zahlreiche Nisthilfen für Vögel und Säugetiere und das Hochbeet wurden präsentiert. Der Schwerpunkt des Nachmittags lag jedoch auf der Beschäftigung mit den zahlreich im Garten vertretenen Amphibien. In einer Informationsrunde wurden von der Projektleiterin Naturgarten Andrea Hager vom BUND verschiedene heimische Schwanz- und Froschlurcharten und ihre Lebensweisen anhand von lebensechten Modellen, die freundlicherweise vom Institut für Biologie der Justus-Liebig-Universität zur Verfügung gestellt wurden, vorgestellt. Dann ging es zur direkten Beobachtung der in den Gartenteichen lebenden Amphibien. Zurzeit wachsen hier im BUND-Garten tausende junge Kreuzkröten-Kaulquappen heran, die die Becken dann demnächst als „Hüpferlinge“ Richtung Land verlassen werden. Andrea Hager vom BUND betont: „Wir freuen uns sehr, dass unser Ersatzlebensraum für die bedrohte Kreuzkröte so gut angenommen wird.“ Neben der Kreuzkröte konnten außerdem noch Bergmolch, Teichmolch und Teichfrosch beobachtet werden. Der Kammmolch ließ sich an diesem Tag leider nicht blicken. Nach dem informativen Teil klang der Gartennachmittag bei Kaffee und Kuchen in geselliger Runde aus. Der BUND freut sich über weitere Mitwirkende beim Naturgarten-Projekt, die nächste Gelegenheit zum Kennenlernen der Biotopstrukturen und Mitmachen beim Gestalten gibt es am 25.7.2026 ab 14:00 Uhr, alle Termine und die Lage des Gartens zum download auch auf unserer Website www.bund-giessen.de. Der Naturgarten soll zugleich als Anregung dienen: Bereits mit kleinen Maßnahmen im eigenen Garten lässt sich ein wertvoller Beitrag zum Artenschutz und zur Förderung der biologischen Vielfalt leisten. 

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