Landwirtschaft

Solidarische Landwirtschaft

… mit dem Hof Uwe Engelhard, Lohra-Kirchvers

SOLAWI - Was ist das?

Bei einer solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) versorgt ein Hof eine bestimmte Gruppe von Menschen mit Lebensmitteln, während diese im Gegenzug dem Hof die nötigen finanziellen Mittel bereitstellen. Durch die gemeinschaftliche Finanzierung werden Land, Geräte, Gebäude sowie landwirtschaftliche Erzeugnisse zum Gemeingut. Es geht darum einen möglichst geschlossenen Wirtschaftskreislauf aufzubauen, Entscheidungen gemeinsam zu treffen und Produktionsrisiken wie Ernteausfälle durch Unwetter oder Krankheiten gemeinschaftlich zu tragen ‐und sich dann die Ernte zu teilen!

SoLaWi Marburg

Schon ab dem Frühjahr 2013, wird es eine Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) im Marburger und Gießener Raum geben. Dabei ist uns besonders wichtig:

  • Lebensmittel ökologisch und nachhaltig zu produzieren
  • Gemeinsames Planen, Entscheiden und Verantwortung tragen
  • Professionalität und faire Arbeitsbedingungen
  • Bewusstsein und Verantwortung für die Zusammenhänge des eigenen Handelns zu schaffen
  • uns mit ökologischen und gesellschaftlichen Fragen auseinander zusetzen
  • Landwirtschaft erfahrbar machen
  • Vielfalt und Offenheit‐bei Mitgliedern und Gemüse
  • die SoLaWi solidarisch zu finanzieren – alle zahlen, was sie können
  • eine gesellschaftliche Alternative und ein Gegengewicht zur bestehenden Lebensmittelproduktion zu schaffen

Bei Fragen und Interesse: solawi@solawi-marburg.de

Siehe auch die Hauptseite <cite>Solidarische Landwirtschaft</cite>

 

 

 

Rund die Hälfte aller verzehrten Eier stammt aus Käfighaltung

Eier auf dem Fließband, © www.istockphoto.com / barbaragibbbons
Eier auf dem Fließband, © www.istockphoto.com / barbaragibbbons

Wir verlangen nach Eiern von "glücklichen", frei laufenden Hühnern, doch rund die Hälfte aller verzehrten Eier stammt aus der Käfighaltung. Und wir sind völlig ahnungslos, denn die Käfigeier werden uns untergejubelt – zum Beispiel in Form von Eiernudeln, Kuchen oder gefärbten Ostereiern. Denn so verarbeitet, müssen sie nicht gekennzeichnet werden.

Wir vom BUND meinen: Es ist ein Skandal, dass die Politik eine Nichtkennzeichnung dieser Produkte überhaupt in Erwägung zieht. Der Verbraucherschutz sollte für die Volksvertreter in Berlin an erster Stelle stehen! Aus diesem Grund fordert der BUND: Alle Produkte, die Eier aus Käfighaltung enthalten, müssen gekennzeichnet werden. Nur so können Konsumenten erkennen, was sie essen.